Der Shiba  ist ein äußerst anpassungsfähiger Hund. Er ist sehr intelligent und mutig.
Er wurde früher in Japan zur Jagd auf Kleinwild, Wildschweine und Bären angesetzt.

Der Spruch "ein Shiba  ist ein kleiner Hund mit dem Geist und dem Herz eines
großen Hundes" ist voll zutreffend.

Übersetzt heißt Shiba  "kleiner Hund". Er ist bis heute ein sehr ursprünglicher Hund geblieben obwohl die Rasse schon über ca. 6000 Jahre alt ist und damals erstmals vom asiatischen Festland auf die japanischen Inseln gelangte, wie Knochenfunde aus neuerer Zeit belegen.

Seine Schulterhöhe ist 35,5 bis 41,5 cm. Er ist ein japanischer Urhund mit sehr markantem Gesichtsausdruck.

 
 

 

Der Shiba  gehört zu den nordischen Spitzen, Erkennungsmerkmal sind die Ringelrute und die kleinen Stehohren. Außerhalb
Japans wurde er zuerst in den USA und dann in England gezüchtet. In Europa fasste er sehr zaghaft Fuß.

Die Wesensart ist lebhaft, unternehmungslustig, anhänglich und führig aber auch kühn und aufmerksam, immer freundlich.
Er kann jedoch Fremden gegenüber auch sehr reserviert sein. Im Gegensatz dazu ist es für den Shiba Inu kein Problem auch
einmal längere Zeit ruhig auf einem Platz verharren. Daher eignet er sich auch gut für Wohnungen. In Japan war der Shiba nie
ein "Modehund" denn er ist immer unter den Top Ten Hunderassen gewesen. Der "Nippo"  (Verein zur  Bewahrung
Japanische Rassen) registriert jährlich etwa 60.000 - 85.000 neue Shiba Welpen.

Dieser kleine, äußerst attraktive Genosse ist von Natur aus gehorsam, robust und witterungsunempfindlich. Bei japanischen
Züchtern lebt der Shiba fast immer im freien, die Häuser sind zu klein um die Hunde im Haus zu halten. Der Shiba kann im
Zwinger leben aber benötigt täglich engen Kontakt zu seinen Menschen. Früher lebte er ohne Menschen in den Bergen von
Japan, dieses sollte man immer bedenken er ist ein nordischer Hund mit Jagdtrieb.

Seine gesamte Erscheinung drückt Stolz und Intelligenz aus. 1937 wurde der Shiba in Japan zum Naturdenkmal erklärt.

Die Tiere lernen bei richtiger Prägung schnell, konsequente Erziehung vorausgesetzt.

Durch seine Lernbereitschaft und Intelligenz zusammen mit seinem freundlichen Wesen und seiner Flexibilität ist er der ideale Familien- und Wohnungshund.

Die Wesensart der von uns gezüchteten Tiere ist gut geeignet für eine Mischhaltung. Die Tiere vertragen sich gut mit anderen
Rassen, auch Katzen sind in der Regel kein Problem.

Eine katzenähnliche Sauberkeit wird ihm nachgesagt.

Der Shiba verhält sich meistens  bei Gewitter, Treibjagd, Schüssen und Lärm neutral und immer führig. Dauerbeller gibt es nicht.
Der Shiba gehört eher zu den sehr ruhigeren und ausgeglichenen Rassen.

Trotz seiner Größe hat man u.a. in Punkto Wachsamkeit nie das Gefühl einen kleinen Hund zu besitzen.

Die Tiere haben eine äußerst robuste Gesundheit, Überzüchtungen sind bei dieser Rasse nicht bekannt.

Das Fell des Shiba ist sehr pflegeleicht und zeichnet sich durch absolute Geruchsneutralität aus (wer einmal nasse Hunde
anderer Rassen gerochen hat, der weiß was ich meine}. Die feine Unterwolle mit seinem geraden Deckhaar lässt ihn wie
ein Plüschtier erscheinen.

Die heute zugelassenen Farben sind: Rotgelb (Aka Inu) Rotgelb-Sesam (Aka Goma) Schwarz-Sesam oder black and tan
(Kiro Goma). Rein weisse rein schwarze und zweifarbige (pinto) Hunde sind unerwünscht.

Man sollte die Tiere mit viel Liebe und Verständnis für den speziellen Charakter erziehen, dann wird man 12-15 Jahre lang uneingeschränkte Freude am Shiba haben.

 
           
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